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Kommerzielle Nutzung zulässig

Der 3D-Druck ist nicht einfach eine von vielen neuen Erfindungen. Nicht wenige Wissenschaftler sagen voraus, dass es sich dabei um die dritte industrielle Revolution handeln könnte. Denn weil die Technik langsam sogar für den Hausgebrauch erschwinglich wird, lassen sich künftig in immer mehr Haushalten Gegenstände drucken. Das gilt selbst dann, wenn es sich nicht um technisch besonders versierte Personen handelt. Denn das Komplizierte am 3D-Druck ist nicht der Druck selbst, sondern die Erstellung der Vorlagen. Das Web-Portal Wamungo hat sich auf einen Austausch dieser Vorlagen spezialisiert - und leistet der Technik damit neuen Vorschub.


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3D-Druck

Spielzeug kann schon heute durch 3D-Druck entstehen

Die Schichttechnik ermöglicht Formen, die sich mit traditionellen Fertigungstechniken gar nicht erzeugen lassen. So können beispielsweise nahtlose Bälle mit Inhalt gefertigt werden. Auch der dreidimensionale Scan wird derzeit weiterentwickelt und könnte in absehbarer Zeit sogar sehr genaue Kopien ermöglichen. Derzeit muss bei dem Scannen von Gegenständen noch viel manuell nachgearbeitet werden - was Arbeit von Profis ist. Schwierig ist derzeit auch noch der 3D-Druck bestimmter Materialien und vor allem Kombinationen. Der Vorteil beim Spielzeug: Meist wird es ohnehin aus Kunststoff gefertigt und dieses Material lässt sich auch beim 3D-Druck am einfachsten verarbeiten. Während heute vor allem einfache Formen wie beispielsweise Figuren durch 3D-Druck entstehen können, dürfte bald sogar komplexes Elektronik-Spielzeug mit der Technik zu fertigen sein.

Autos aus dem Drucker

Künftig soll nämlich auch ein Materialmix zur Fertigung komplexerer Spielzeuge in einem Stück möglich werden. Die Forscher zeigen sich weiterhin euphorisch: Schon 2025 sollen funktionsfähige Körperteile im 3D-Druck entstehen; Volkswagen denkt daran, etwa zehn Jahre später komplette Fahrzeuge im Drucker fertigen zu können. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Auswirkungen in technischer Hinsicht beeindruckend sind, dürften Sie auch für gesellschaftliche und politische Umwälzungen sorgen. Denn die Fertigung im 3D-Druck ist mit wenig Personal möglich - der Drucker erledigt den Rest nach Vorgabe. Produkte, die wegen der geringeren Lohnkosten ist Asien entstehen, könnten bald wieder aus Deutschland kommen. Beim Spielzeug ist das vor allem ein Vorteil, weil es einfacher sein wird, die Produktion auf den Verzicht gefährlicher Schadstoffe zu überwachen. Vor allem sind Sie selbst gefragt: Mit dem 3D-Druck für die Heimanwendung dürfte auch der Handel mit Vorlagen weiter in Schwung kommen.

Alles für alle: 3D-Druck und viele weitere Kategorien gibt es auf Wamungo.