3D-Druck auf der Make Munich 2016

3D-Druck auf der Make Munich

Nachdem es 2015 nicht mehr geklappt hat die Make Munich auszurichten fand sie diesmal gleich zu Beginn des Jahres statt und dieses Mal gab es einen eigenen Bereich für 3D-Druck auf der Make Munich 2016.

3D-Druck auf der Make MunichDas Warten scheint sich gelohnt zu haben, denn nach ersten Angaben haben dieses Jahr 7.500 Menschen die Make Munich besucht. Ein Glück, dass die Make Munich in die Zenith Halle beim MOC umgezogen war. In der Tonhalle, in der die Maker Messe letztes Jahr stattfand, wäre es da wohl recht kuschelig geworden.
Neben Robotik und vielen Dingen zum Selbermachen, wie auf einer Maker Messe üblich, gab es diesmal einen eigenen separaten Bereich für den 3D-Druck.

Neben 3dk und Dimensionalley, Filament- und Druckervertriebe aus Berlin fielen sofort die 3D-Drucke von Brickify auf. Brickify ermöglicht es eine beliebige STL Datei in LEGO®-artige Bausteine umzuwandeln. Das ist erstens cool, weil man dadurch sein zu druckendes Objekt verkleinern und damit auf dem heimischen 3D-Drucker druckbar machen kann und zweitens, weil sich jeder beliebige Gegenstand mit LEGO® Elementen verbinden lässt. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

3D-Druck auf der Make Munich 1Neben dem Craft Bot 3D-Drucker, der auf der Make Munich zum Messepreis von 900,- € angeboten wurde, war die größte Innovation unserer Ansicht nach der Re-Fila von Mcubus. Der Re-Fila bietet das worauf sicher viele von euch bereits lange warten und was unserer Ansicht nach den 3D-Druck noch einmal wesentlich attraktiver macht. Der Re-Fila schreddert bereits gedrucktes Filament, z.B. solches aus Fehldrucken, und wandelt es in einen, zu eurem 3D-Drucker passenden, Filament-Strang um. Quasi eine endlose Spule aus Recycling-Resten.
Das senkt einerseits die Kosten für den privaten 3D-Druck und schont andererseits auch die Umwelt, den Plastikmüll gehört damit eigentlich der Vergangenheit an. Gefällt ein Objekt nicht mehr macht man daraus einfach ein neues.

Ein kleines Mysteriosum im Bereich der 3D-Drucker auf der Make Munich gab es dann auch noch von der Firma Picaso bzw. Innovative Didaktik, die wohl hierzulande den Vertrieb übernehmen.
Das Gerät nennt sich Designer Pro 250, sieht schick aus und druckt mit Filament auf Spulen. Aufnahmen vom Innenraum des 3D-Druckers waren strengstens verboten, da es sich um streng geheime Patente handle. Vlt. sind sie aber auch noch nicht patentiert, sonst müsste man sie wohl nicht so geheim halten. Mehr war den Vertriebsleuten leider nicht zu entlocken, auch nicht welche Art von Problem das Patent löst. Der Blick in den Innenraum zeigte jedenfalls zwei innerhalb des Druckraums angebrachte Filament-Spulen. Und aus dem Info-Flyer geht hervor, dass es sich offenbar um eine neue Technik zum besonders schnellen Hin- und Herschalten zwischen den beiden Filamenten handelt.
Insofern muss man sich wohl auf die Aussage des Herstellers verlassen, dass der Designer Pro einfach besser und schneller als jeder bisherige 3D-Drucker ist.

Alle Bilder zum Thema 3D-Druck auf der Make Munich 2016 findet ihr auf unserer Facebook Seite und in unserer Google+ Sammlung.


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