Bericht von der Make Munich 2014

Bereits zum zweiten Mal fand am Wochenende vom 1. und 2. November die DYI Messe Make Munich statt und hier kommt der Bericht von der Make Munich 2014.
Wie bereits im letzten Jahr fand die Make Munich in der Tonhalle auf dem Gelände der Münchner Kultfabrik statt. Zwischenzeitlich war als Veranstaltungsort die Münchner Reithalle in Schwabing geplant, es wurde dann jedoch wieder auf die Tonhalle umdisponiert.
Auch der Veranstaltungszeitraum wurde aufgrund zahlreicher Konkurrenzveranstaltungen wie der Make Rhein Main, der FabCon.3D oder der Maker Faire in Hannover in anderen Städten von Mai in den November verlegt. Das Datum war also gut gewählt, und die Make Munich beschert uns damit einen guten Anfang für den tristen November.

Die Tonhalle ist eine gute Location für eine solche Veranstaltung, und war mit der Make Munich auch bis zum Rand gefüllt wie man auf dem Foto unten sehen kann.

Bericht von der Make Munich 2014

Make Munich 2014

Ein großes Thema auf der Make Munich waren in diesem Jahr Startups. So war beispielsweise die IHK mit einem Stand für ihr Programm zur Förderung von Innovationen vertreten. Die IHK vermittelt auch Kurse und bietet Unterstützung für Crowdfunding Kampagnen.

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IHK Programm zur Förderung von Startups

Auch Conrad Elektronik hat ein Programm zur Förderung von Startups aufgelegt. Außerdem stellten Conrad hier auf der Make Munich ihr neues Projekt 3D-Printhub vor. 3D-Printhub bietet einen Rundum Service für 3D-Drucker inklusive Onlineshop und Support für die vertriebenen Modelle. Hier seht ihr ein paar 3D gedruckte Exemplare vom 3D-Printhub Stand sowie ein Kurze Video zweier 3D-Drucker im Einsatz dort:



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Conrad Elektronik

Für Elektronik Baster gab es einen großen Stand von Watterott Electronic. hier drehte sich alle um Arduino Boards und Raspberry Pi welche sicher auch für 3D-Drucker nicht uninteressant sind. Falls ihr hier also einmal Unterstützung brauchen solltet helfen euch die Jungs von Watterott sicher gerne weiter.

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Watterott Ardiuno Boards

Das wohl interssanteste neue Gerät auf der Make Munich 2014 war der Laser Sintering Desktop 3D-Drucker von Sintratec. Sintratec bietet den ersten Desktop 3D-Drucker an der mit Laser Sintering Technologie arbeitet und zu einem erschwinglichen Preis verfügbar ist. Die Entwicklung des finalen Modells soll zunächst per Crowdfunding Kampagne finanziert werden. Wir haben dem Sintratec 3D-Drucker einen eigenen Artikel gewidmet wenn ihr mehr über dieses interessante Gerät erfahren wollt.

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Sintratec Laser Sintering Desktop 3D-Drucker

Eine weitere Interessante Neuheit bei den 3D-Druckern liefern Construction Zone mit ihrem CZ-1. Beim CZ-1 handelt es sich um einen Delta-Drucker, der nicht nur schick aussieht sondern im Vergleich zu anderen Modellen auch erschwinglich ist. Das Gerät aus dem Video unten ist für 1.800 € zu haben.
Schön ist, dass Construction Zone in der sog. School Zone auf ihrer Website Tips und Tricks sowohl zur Einrichtung des CZ-1 als auch zum 3D-Druck generell geben. Leider bieten nicht viele Hersteller einen solchen Service an.


Cz-1 Delta Printer von Construction Zone

Ebenfalls auf der Make Munich 2014 vertreten waren die Jungs von 2PrintBeta, die hier auch ihre eigenen 3D-Drucker Modelle vorstellten. Das fertige Modell mit Single-Extruder gibt es für 1.500,- €, den Dual-Extruder für 1.800,- €. Bausätze gibt es bie 2PrintBeta bereits ab 500,- €

Um den Bericht von der Make Munich 2014 abzuschließen lässt sich sagen, dass es für den 3D-Druck interessantere Messen gibt, wie z.B. die FabCon 3D, auf der es in diesem Bereich mehr Innovationen zu sehen gab, sich jedoch vereinzelt sehr interessante Geräte wie etwa der Sintratec fanden, sich ein Besuch also immer lohnt.


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